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Was ist: ESG

Das Akronym „ESG“ steht für die drei Nachhaltigkeitsdimensionen Umwelt (Environmental), Soziales (Social) und gute Unternehmensführung (Governance).

Der ESG-Ansatz wird primär von Investoren und Shareholdern benutzt, um die nichtfinanziellen Aspekte unternehmerischer Nachhaltigkeit messbar und vergleichbar zu machen. Hierfür kommen von spezialisierten Rating-Agenturen entwickelte Scoring Modelle zum Einsatz, die sich in ihrer Ausgestaltung je nach Anbieter unterscheiden.  

Der ESG-Score soll Auskunft darüber geben, wie (un)nachhaltig sich Unternehmen verhalten. Es ist somit ein Bewertungsmaßstab für dessen gesellschaftliche Verantwortung. Investitionen sollen mit diesem Ansatz auf eine breitere Entscheidungsgrundlage gestellt werden. Neben der ethischen Dimension nachhaltiger Investments, die immer stärker von Anleger:innen eingefordert wird, hat das ESG-Rating auch eine strategische Komponente: Es ist ein Indikator für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Studien legen nahe, dass nachhaltige Unternehmen resilienter, adaptierfähiger sowie für Kund:innen attraktiver sind. Auch überdurchschnittliche Wachstumsraten sind wahrscheinlicher.